Montag, 12. 06.2017
Montagmorgen dann um 3:30 Uhr fahren wir los. Über den
Schwarzwald und die Dörfer nach Bülach bei Zürich. Hier geben wir das Auto ab und
dann geht es mit dem Shuttlebus an den Flughafen Zürich.
Tipp: Einen
Shuttletransfer buchen. Am besten mit Parken, das ist billiger als direkt am
Flughafen , oder auch mit dem Zug anzureisen . Und wie wir festgestellt haben
auch bequemer. Unsere Wahl ein Shuttlebus, genannt: Shuttle-Parking von Bülach
an den Flughafen. Das sind 20km und bei den momentanen Baustellen in und um Zürich
unbedingt zu empfehlen. Und preislich wirklich in Ordnung.
Was man auch wissen sollte, dass der Flughafen Zürich seinen
Flugbetrieb erst um 4:30 Uhr aufnimmt. Und vor 6:00 Uhr starten keine
Flieger.
Also rein in den Bus und gemütlich und ohne Hektik – die
Schweizer sind schon gemütlich – an den Flughafen sich fahren lassen. Und trotz
der vielen Leute ging es auch so weiter – oder waren wir einfach schon im
“Urlaubs-Modus”. Die Sicherheitsbeamten scheinen
Zeit zu haben und der Zufallsgenerator wählt sich Patrik aus. Sprengstofftester!
Oh Ha! Also wird Patrik genauestens gefilzt. Angeblich war die Glyzerinhaltige
Crème, die er morgens benutzt hat, der Auslöser. Na ja, egal. Es geht trotzdem
schnell und zügig. Der Flieger (Swiss Air), das war der billigste Flug und auch
ein Direktflug, ist nicht voll besetzt. Die 2,5 Stunden
vergehen schnell.
Nun die Koffer holen und dann unseren Mietwagen. Nur wo?
Alle Mietwagen Stationen sind bei den Langzeitparkern (Stopp 3 und 4).
Tipp: Hier unbedingt prüfen wer mit einem
No-Name Vermieter bucht. Diese sind alle zusammengefasst und sind alle bei Avis
und Budget. Achtung! Diese Info steht
nicht auf dem Voucher sondern nur in der Buchungsbestätigung – das übersieht
man leicht.
Tipp: Den 2. Fahrer in Schweden buchen, dass ist
deutlich billiger als von zu Hause aus. In Schweden sind dies 4 Euro pro Tag
und maximal 40Euro als Zusatzkosten für den 2. Fahrer bei Avis, mit der wir
gebucht hatten.
Wir bekommen einen schicken schwarzen Seat Leon. Er wird uns
also auf unserer Fahrt durch Schweden begleiten. Super!
Und schon sind wir auf der Strecke. Es liegen 430km vor uns bis Naeshult – wo unser Haus am See
liegt. Die Fahrt ist ruhig und
problemlos – fast schon langweilig so zu fahren – man könnte auch sagen
entspannt.
Auf der Fahrt bekommen wir schon einen ersten Eindruck von
Smaland. Wald, Wald, Seen und lange gerade Straßen und hin und wieder ein rotes
Haus. Es sieht genauso aus, wie wir es uns immer vorgestellt haben.
Ach, und gefühlt gibt es alle 2km einen Rastplatz mit Mac
Donalds, oder KFC oder Burger King, Pizza Hut oder oder …. Oder eben doch
MacDonalds. Die meisten sind MacDonalds. Und so machen auch wir hier halt und
lassen uns einen Burger schmecken. Hat der Mac eventuell schwedische Wurzeln
und wir wissen es nur nicht?
Ach, und es gibt hier eine Tankstellenkette, die nennt sich
“Ingo” – witzig!
Vetlanda ist die nächste größere Stadt vor Naeshult und hier
wollen wir, bevor wir an unser Häuschen rausfahren noch einkaufen. Am
Ortsausgang finden wir einen “Willy” – nein, das ist keine Person, so heißt die
Supermarkt Kette. Als alles im Auto verstaut ist, geht es auf zur letzten
Etappe für heute – unser Ferienhäuschen.
Die Wegbeschreibung ist super, und so finden wir es sicher
und leicht. Und es ist schön. Ein 200 – Jahre altes Bauernhaus. Winzig! Bad, Toilette,
Dusche , Waschmaschine und Sauna sind in einem kleinen separatem Häuschen. Das
nennt sich Annex auf Schwedisch.
Das Haus hat einen unbeschreiblichen Charme, und mit den
niedrigen Holzdecken und den schweren Dielenböden einfach gemütlich. Im
Wohnzimmer ein Kamin mit einem kleinen Kaminofen – und der ist beheizt, als wir
ankommen und die Glut noch warm.
Das ist auch gut so, denn leider hat es auf der Fahrt
hierher angefangen zu regnen und nun ist es angenehm in der warmen Stube zu
sitzen.
Und genau hier lassen wir den Abend ausklingen.
Was wir morgen unternehmen? Das entscheiden wir morgen.
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